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Gesellenprüfung 2018

Neue Schornsteinfeger im Innungsbereich


Gesellenprüfung der Schornsteinfeger 2018

Neue Glücksbringer in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland

 

In der letzten Augustwoche fand in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die Gesellenprüfung 2018 statt. Die Theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt.

In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland dürfen sich jetzt 9 junge Männer als Schornsteinfegergeselle bezeichnen.

Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung.

Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im Beisein von Eltern, Ausbildern und Gästen, sowie dem Prüfungsausschuss überreicht.

Obermeister Rechtien betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgen. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch noch mit Kehrgeräten.

Trotz der zur Verfügung stehenden Technik, in Form von Tablets und Smartphones sollten die jungen Gesellen lernen, dass eine gewisse Grundlage an Wissen im Kopf sein muss. Ebenso sollten persönliche Kundengespräche im Vordergrund stehen. Ohne Fort und Weiterbildung geht es mittlerweile auch im Schornsteinfegerhandwerk nicht mehr.

Als bester in der Prüfung schnitt dieses Jahr Lars Kröger (Betrieb Mario Esders, Melle) ab, er wurde Innungssieger. Der Obermeister betonte, dass die 9 einen schönen Beruf erlernt haben, den sie auch noch 50 Jahre ausüben dürfen. Facharbeiter die Ihr Handwerk verstehen werden immer            gebraucht.
Rechtien dankte dem Prüfungsausschuss der Innung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen und Wochen.

Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben.

Er forderte die frischen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.

"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"

 

Auf dem Foto sind die Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland zu sehen.

 

Bildlegende von links:

 

Lars Freie (Betrieb: Franz-Georg vor dem Brocke, Bramsche), Simon Thomes (Betrieb Gerrit Meyerhoff, Lathen), Jan Gebken (Betrieb Ingo Vosse, Rhede), Hannes Sandmann (Betrieb Heribert Fischer, Haselünne), Maik Brand (Betrieb Andreas Brand, Spelle) , Leon-Maurice Heger (Betrieb Alois Grafe, Stadt Osnabrück). Lars Kröger (Betrieb Mario Esders, Melle), Jonas Gerdes (Betrieb Martin Wieschebrock, Lingen), Felix Muntel (Betrieb Herrmann Altendeitering, Wietmarschen), Obermeister Gerd Rechtien, Altgeselle Christian Lake, stellv. Altgeselle Ingo Völkers, Berufsbildungswart Frank Meyer.

Die frischen Gesellen

Im Bild rechts der Innungssieger Lars Kröger aus dem Betrieb von Mario Esders mit dem Prüfungsausschuß und dem Obermeister Gerd Rechtien.

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