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SCHORNSTEINFEGERINNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Der Vorstand

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Vorstand der Innung

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Freisprechung August 2021

Lossprechung im Heimathaus Wettrup

 
Gesellenprüfung der Schornsteinfeger 2021
Neue Glücksbringer in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland
 
In der letzten Augustwoche fand in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die Gesellenprüfung 2021 statt. Die Theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt.
In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland dürfen sich jetzt vier junge Männer und 2 junge Frauen als Schornsteinfegergeselle/ in bezeichnen.
Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung.
Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im Beisein von Eltern, Ausbildern und Gästen, sowie dem Prüfungsausschuss überreicht. Die Übergabe fand dieses Jahr aufgrund der Corona – Situation im Heimathaus Wettrup statt.
Obermeister Rechtien betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgen. Da das Berufsbild sehr breit aufgestellt ist, wird die Prüfung auch immer schwieriger. Die 6 frischen Gesellen/ innen haben aber gezeigt, dass sie die an sie gestellten Aufgaben meistern können.
Ohne Fort und Weiterbildung geht es aber mittlerweile auch im Schornsteinfegerhandwerk nicht. Deshalb ist mit dem Lernen noch lange nicht Schluss. Die Schornsteinfegerschule in Langenhagen und das Innungshaus in Fürstenau sind als Fortbildungsstätten vorhanden und etabliert.
Als Beste in der Prüfung schnitt dieses Jahr Hannah Wulff (Betrieb Höckelmann) ab, sie wurde Innungssiegerin.
Rechtien dankte dem Prüfungsausschuss der Innung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen und Wochen.
Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben.
Er forderte die frischen Gesellen/ innen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.

"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"
 
Auf dem Foto sind die Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland zu sehen.
 
Bildlegende von links nach rechts:
 
v.l Stefan Probst (Altgeselle), Frank Meyer (Berufsbildungswart), Hannah Wulff (Betrieb Höckelmann), Lea-Christin Hubrig (Betrieb Huber), Niklas Köster (Betrieb Walburg), Tristan Voss (Betrieb Grävemäter), Mathis Albers (Betrieb Meyerhoff/Garbs), Lukas Lühring (Betrieb Meyer), Gerd Rechtien (Obermeister).

 
 
Das zweite Bild zeigt die frischen Gesellen/ innen vor dem Löschfahrzeug der Freiwiligen Feuerwehr Wettrup.

Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen gegründet

Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen gegründet
Bürgerinformation und konstruktiver Dialog mit Landes- und Kommunalpolitik im Fokus
Langenhagen, 20.07.2021 – Städte und Gemeinden verhängen meistens im Umfeld von Nah- und
Fernwärme so genannte Anschluss-, Benutzungszwänge und Verbrennungsverbote, wenn es um
Neubau- oder Sanierungsgebiete geht. Wenn Bürger davon betroffen sind, dann dürfen sie ihre
Heizungstechnik und die zugehörigen Energieträger nicht frei wählen. Verbraucherschützer
sprechen in solchen Fällen von „gefangenen Kunden“ in den Wärmenetzen, die in der Regel nur
von einem Anbieter als Monopole geführt werden. Das heute neu gegründete Aktionsbündnis Freie
Wärme Niedersachsen, das sich aus Innungsverbänden, Industrieunternehmen, Groß- und
Einzelhandelsunternehmen der Wirtschaftsbereiche Heizungs-, Ofen- und Kachelofenbau,
Schornsteinfegerhandwerk, Abgastechnik sowie Energiehandel zusammensetzt, lehnt solche
kommunalen Eingriffe in einen freien Wettbewerb kategorisch ab. Die Akteure setzen sich
stattdessen technologieoffen für moderne, individuelle Heizungs- und Ofentechnik mit hohen
Wirkungsgraden sowie das Recht der Verbraucher ein, sich unabhängig und frei für das optimale
Heizsystem entscheiden zu können. Hierzu gehören unter Einbindung erneuerbarer Energien wie
z. B. Solarthermie, CO2-neutralem Holz, Photovoltaik, Synthetik- und Biobrennstoffen etc.
hocheffiziente Öl- und Gasheizungen ebenso wie Holz- und Pellet-Systeme, Wärmepumpen,
KWK-Systeme, Kamin- und Kachelöfen sowie Abgassysteme. Nah- und Fernwärme zählen für die
Bündnispartner ebenso dazu, wenn sie für die Bürger frei wählbar und wirtschaftlich sind.
„Zentrale Wärmenetze können unter bestimmten technischen Voraussetzungen und mit
entsprechend hohen Abnehmerzahlen ein Lösungsansatz sein, aber sie sind dadurch nicht
automatisch ökologischer und ökonomischer als moderne, individuelle Heizungs- und
Ofensysteme unter Einbindung erneuerbarer Energien“, sagt Stephan Langer,
Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks und einer der Sprecher des
Aktionsbündnisses Freie Wärme Niedersachsen. Über all die zu berücksichtigenden Nachteile und
Risiken bei der Installation monopolistisch geprägter Nah- und Fernwärme will man einerseits die
Bürger informieren, aber auch mit der Kommunalpolitik in einen offenen und konstruktiven Dialog
treten. Einer der zentralen Kritikpunkte des Bündnisses ist, dass über die kommunalen
Zwangsvorgaben – etwa durch eine Satzung in einem Wohn- und Baugebiet – der freie
Wettbewerb komplett ausgehebelt wird und daher nicht stattfindet. In der Regel, um die Umsetzung
und Wirtschaftlichkeit des Wärmenetzes überhaupt sicherzustellen.
„Wenn Anschluss-, Benutzungszwänge und Verbrennungsverbote verhängt sind, verlieren die
Bürger die Möglichkeit, ihr Gebäude mit individuell zugeschnittener Heizungstechnik ausrüsten zu
können. Diese kann klimafreundlicher, kostengünstiger und zudem auf die eigenen Bedürfnisse
zugeschnitten sein“, sagt Jürgen Engelhardt, Geschäftsführer und Referent Technik beim
Fachverband SHK Niedersachsen. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisierte
unlängst den Fernwärmemarkt wiederholt sehr scharf als einen „der letzten unregulierten
Monopolmärkte in Deutschland“ mit weitestgehend veralteten, nicht verbraucherorientierten
Regelungen (Link). Weitere Nachteile der Wärmenetze sind lange Vertragslaufzeiten, selten
Alternativen, Kündigungs- und Wechselmöglichkeiten, Kostenabhängigkeit bei nicht selten
höheren Belastungen, mangelnde Preistransparenz.
Da es selten Alternativanbieter, also Wechsel- bzw. Kündigungsmöglichkeiten für die
Wärmekunden gibt, kann ein freier Wettbewerb mit der besten Lösung zu Gunsten der Verbraucher
gar nicht stattfinden. Die meist hohen Investitions-, sowie Betriebs- und Wartungskosten werden
auf die Wärmekunden umverteilt. „Mit dem Einsatz und der ergebnisorientierten Kombination
effizienter Heizungs- und Ofentechnik mit erneuerbaren Energien wie z. B. CO2-freiem Holz,
Solarwärme, eigenem Solarstrom etc. verfügen wir über gute Lösungen, die den Energieverbrauch,
den CO2-Ausstoß und letztlich auch die Energiekosten senken helfen“, sagt Colin Rokossa,
Sprecher der Allianz Freie Wärme.
Die Gründungsmitglieder des Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen sind: Allianz Freie
Wärme, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e. V., Camina & Schmid
Feuerdesign und Technik GmbH & Co. KG, Fachverband Sanitär-, Heizungs-, Klima- und
Klempnertechnik Niedersachsen, Hagos eG, Landesinnungsverband des
Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen, UNITI Bundesverband mittelständischer
Mineralölunternehmen e.V., Wienerberger GmbH.
Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen
Das Aktionsbündnis Freie Wärme Niedersachsen ist ein Zusammenschluss aus Innungsverbänden,
Industrieunternehmen, Groß- und Einzelhandelsunternehmen der Wirtschaftsbereiche Heizungs-,
Ofen- und Kachelofenbau, Schornsteinfegerhandwerk sowie Energiehandel. Die Akteure setzen
sich technologieoffen für moderne, individuelle Heizungs- und Ofensysteme und das Recht der
Verbraucher ein, sich unabhängig und frei für das optimale Heizsystem entscheiden zu können. Hierzu
gehören unter Einbindung erneuerbarer Energien wie Solarthermie, CO2-neutralem Holz,
selbsterzeugtem Strom und synthetischer Brennstoffe hocheffiziente Öl- und Gasheizungen ebenso wie
Holz- und Pellet-Systeme, Wärmepumpen, KWK-Systeme, Kamin- und Kachelöfen sowie
Abgassysteme. Nah- und Fernwärme zählen ebenso dazu, wenn sie für die Bürger frei wählbar und
wirtschaftlich sind.

Freisprechung 2021

 

Vorzeitige Gesellenprüfung der Schornsteinfeger 2021

 
Neuer Glücksbringer in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland
 
Jetzt im Februar fand in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die vorzeitige Gesellenprüfung 2021 statt. Die Theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt.
In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland darf sich jetzt Janes Broekmann als Schornsteinfegergeselle bezeichnen.
Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung. Sein besonderer Dank galt dem Lehrmeister, welcher sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt hat.
Er forderte den frischen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.
Im kleinem Rahmen wurde dem Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief überreicht. Eine Feierstunde, wie sonst üblich, musste wegen der aktuellen Lage leider ausfallen..

"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"
 
Auf dem Foto ist der Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland zu sehen.
 
Bildlegende von links:
Ingo Völkers, stellvertretende Altgeselle
Frank Meyer, Berufsbildungswart
Janes Broekmann, betrieb Frank Meixner (Nordhorn)
Gerd Rechtien, Obermeister

Austausch- Nachrüstpflicht Kaminöfen

 

Austausch- bzw. Nachrüstpflicht bis zum 31.12.2020 für Kachel- und Kaminöfen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden.

 

 

 
Gemäß der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV) läuft zum 31. Dezember dieses Jahres die Übergangsfrist zur Einhaltung verschärfter Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid von Einzelraumfeuerungsanlagen aus, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden.

Von den ca. 11,1 Mio. Einzelraumfeuerungsanlagen, die vorrangig zur Beheizung des Aufstellraums dienen, sind rund 800.000 (7,2%) Öfen von der Austausch- bzw. Nachrüstverpflichtung betroffen. Dies sind Einzelraumfeuerungsanlagen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden. Ab dem 31.12.2020 gelten auch für diese Feuerstätten die verschärften Grenzwerte für Staub- und Kohlenmonoxid-Emissionen nach der 1. BImSchV. Grundsätzlich besteht für den Betreiber einer solchen Einzelraumfeuerungsanlage neben dem Austausch der Anlage 
auch die Möglichkeit zur Nachrüstung der Feuerungsanlage mit Einrichtungen zur Reduzierung der Staubemissionen (Staubfilter oder - abscheider). Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass eine positive Messung der Einzelraumfeuerungsanlage durch einen Schornsteinfeger den weiteren Betrieb genehmigt. Das Schornsteinfegerhandwerk vertritt aber hier ganz klar die Position, dass in der Regel der Austausch der Feuerstätte einer Nachrüstung vorgezogen werden sollte. Über zwanzig Jahre alte Feuerstätten sind längst nicht mehr auf dem Stand der modernen Technik. Neben einer schadstoffarmen Verbrennung bieten moderne Feuerungen auch eine energieeffiziente Wärmeerzeugung mit dem klimafreundlichen und nachwachsenden Brennstoff Holz.
Für alle Kamin- und Kachelöfen gilt außerdem, dass für eine schadstoffarme und energieeffiziente Verbrennung neben der eingesetzten Technik auch die Qualität des Brennstoffs und das Betreiberverhalten eine wichtige Rolle spielen. Hinweise zum richtigen Anheizen und dem Betrieb von Kamin- und Kachelöfen finden Verbraucher auf unserer Internetseite unter:
https://www.schornsteinfeger.de/kaminoefen.aspx.
 
Betreiber, die sich unsicher sind, ob ihre Einzelraumfeuerungsanlage von der o.g. Austausch- bzw. Nachrüstverpflichtung betroffen ist oder weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, können sich jederzeit an ihren zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wenden. 
 
Mehr Informationen zum Handwerk sowie Presseinformationen und Bildmaterial zum Download finden Sie unter
www.schornsteinfeger.de.
 
 
 
 

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