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INNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Der Vorstand

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Vorstand der Innung

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Landesinnungsverbandstag 2019

Landesinnungsverbandstag 2019 in Bad Lauterberg

 
Landesinnungsverbandstag 2019 in Bad Lauterberg (LIV Tag) unter dem Motto:
 
„Nie mehr wird der Fortschritt so langsam sein – wie heute!“
 
Zu unserem Landesverbandstag werden traditionell Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Handwerk geladen.
 

Der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen besteht aus 8 Innungen mit insgesamt 860 Mitgliedsbetrieben. Die Mitgliedsdichte des Schornsteinfegerhandwerks beträgt 97 Prozent. In diesem Jahr fand der LIV - Tag und die Mitgliederversammlung im Innungsbereich Südniedersachsen statt. Austragungsort war Bad Lauterberg im Harz.
 
Der Bürgermeister der Stadt Bad Lauterberg Dr. Thomas Gans war sehr erfreut so viele Glücksbringer in seinem Heimatort begrüßen zu können. Gans stellte die Vorzüge vom Harz dar und wünschte der Versammlung einen harmonischen Verlauf und ein bisschen Zeit um Bad Lauterberg kennenzulernen.
 
Oswald Wilhelm (Bundesinnungsmeister des Schornstein unterstrich in seinem Grußwort, dass die ca. 8000 Betriebe, 21900 Mitarbeiter und 1800 Abzubildende im Schornsteinfegerhandwerk gerade in der heutigen Zeit die Spezialisten in Sachen Umweltschutz sind. Und das flächendeckend in fast allen Haushalten.
 
Wilhelm sprach das Problem Kohlenmonoxid an: Bis Ende April gab es in Deutschland durch CO 14 Tote und 60 Verletzte. Das hört sich viel an, aber im benachbarten Ausland liegen die Zahlen um ein vielfaches höher. Das ist ein großer Verdienst der Schornsteinfeger, die durch wiederkehrende Kontrollen und Überprüfungen schlimmeres verhindern.
 
"Perspektiven des Schornsteinfegerhandwerks im klimaneutralen Gebäudebestand." So lautete das Thema des Fachvortrages von Diplom Physiker Klaus Lambrecht, der selber gelernter Schornsteinfeger ist.
 
Der klimaneutrale Gebäudebestand ist eine gesellschaftliche Herausforderung, Der Eigentümer muss informiert und mitgenommen werden. Der SF hat den direkten Kontakt und ein absolut positives Image bei den Hauseigentümern. Das Potential von Seiten der Bundesregierung ist da: Der Sanierungsplan zur Einsparung in der BRD sieht vor, dass ca. 170.000 Gebäude pro Jahr saniert werden müssten um das gesteckte Ziel zu erreichen. Dafür sind 8.000 Energieberatungen nötig.
 
In Deutschland gibt es ca. 5 Mio Ölheizkessel und 9,1 Mio Gasheizkessel. Davon sind über 50 % älter als 20 Jahre. Es gibt insgesamt ca. 20 Millionen Heizkessel in der BRD, pro Jahr werden ca. 700.000 Kessel gegen moderne Heizungsanlagen getauscht. Das ergibt aber eine Sanierungszeit von fast 29 Jahren!
 
Insgesamt zeichnet Lambrecht eine sehr gute Perspektive für unser Handwerk auf, wobei die qualifizierte Nachwuchsgewinnung auch in unserem Handwerk nicht vernachlässigt werden darf.
 
Das Schlusswort des Landesverbandstages sprach Heinrich Brand, stv. Landesinnungsmeister. Der Schornsteinfeger nimmt als “Glücksbringer” in unserer Gesellschaft eine positive Stellung ein. Es ist die einheitliche Philosophie unserer Organisation, dieses positive Bild, welches sich auch in unserem Slogan                                      “Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger“, widerspiegelt.
 

Öffentliche Ausschreibung

Der Landkreis Emsland schreibt einen Kehrbezirk aus.

Ausschreibung eines Kehrbezirkes
Im Landkreis Emsland ist der Kehrbezirk OS/EL-01-03 Papenburg III nach Fristablauf zum 01.10.2019 mit
einer bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin
einem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger
zu besetzen.
Die Ausschreibung des Kehrbezirkes erfolgt auf Grundlage des §§ 9, 9a Schornsteinfeger-Handwerks-Gesetz (SchfHwG).
Der vollständige Ausschreibungstext wird als PDF-Datei auf der Internetseite unter:
https://www.emsland.de/ausschreibungen
veröffentlicht.
Meppen, den 11.06.2019
Landkreis Emsland
Der Landrat

Frühjahrsversammlung der Schornsteinfeger

Im März fand die Innungsversammlung der Schornsteinfeger in Lingen statt.

Obermeister Gerd Rechtien aus Nortrup begrüßte die 70 Innungsmitglieder, sowie die als Gäste geladenen Rentner und freute sich über die sehr gut besuchte Versammlung.
In seiner Begrüßung stellte Rechtien anhand der zahlreich erschienen Mitglieder und Rentner fest, dass die Schornsteinfeger gerade bei dem heutigen wichtigen Thema Satzungsänderung noch sehr interessiert an der Zukunft des Berufes sind.
 
Eine Änderung der Satzung ist immer wieder erforderlich um die sich stetig weiterentwickelnde Rechtsprechung und damit verbundene Anforderungen an die Satzung anzupassen. Außerdem wurde erstmals ein Geschäftsführer gewählt, der in Zukunft die Arbeit des Vorstandes entlasten soll. Reinhard Fährmann wurde einstimmig zum Geschäftsführer der Innung ab dem 1. Januar 2020 gewählt.
 
Der Obermeister konnte noch drei neue Innungsmitglieder der Versammlung vorstellen:
Der ehemalige Altgeselle Christian Lake hat den Betrieb von Horst Baldauf übernommen.
Andre Schnieders hat den Kehrbezirk von Rainer Egbers und Stefan Uetrecht hat den Bezirk von Karl Rothert übernommen.
 
Andreas Walburg, als neuer Brandschutzbeauftragter des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen, stellte sich und das altbekannte Aufgabengebiet Brandschutz im Schornsteinfegerhandwerk vor.
 
Gerd Rechtien gibt noch den aktuellen Sachstand zum Schulneubau in Hannover bekannt. Die Planungen dazu sind noch absolut im Zeitplan.
 
Bei privaten Neubauten wird das Thema Gebäudelüftung immer mehr zum Thema. Die Schornsteinfeger sehen in der Planung und Reinigung dieser Anlagen ein zukünftiges weiteres Aufgabenfeld. Ein Hörsaal und moderne technische Räumlichkeiten sollen sowohl in der überbetrieblichen als auch in der Weiterbildung der Mitarbeiter und Meister den Grundstock für eine erfolgreiche Aus- und Weiterbildung garantieren.
 
Es wurden noch zwei Ehrungen vorgenommen:
Für 60 Jahre Meisterprüfung wurden Hartmut Hellmich und Horst Baldauf geehrt.

Vorsicht Dohlen!

Schornsteine beliebtes Ziel der Rabenvögel

 
Wenn Dohlen in Schornsteinen nisten, ist das Leben der Hausbewohner in Gefahr. Auch die Vögel erleben in diesen Tagen ihren Frühling. Die Rabenvögel suchen sich leider allzu oft Schornsteine aus, um dort ihre Nester zu bauen.
 
„Es interessiert Dohlen wenig, dass durch die Schornsteine eigentlich die Abgase abziehen sollen“, warnt Jens Wagener, Pressesprecher des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen. Die Dohlen werfen Zweige in den Schacht. Wo sie sich verfangen, wird weitergebaut. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf: Der Schornstein ist in der Regel seiner Funktion beraubt. Das größte Problem besteht darin, dass die Betreiber der Gas- oder Ölheizung davon oft nichts mitbekommen. Also läuft die Feuerstätte weiter, die Gase treten im Aufstellraum aus. Dies kann zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung führen, die oftmals tödlich endet. Kohlenmonoxid, das bei der erneuten Verbrennung der Abgase entsteht, blockiert den Sauerstofftransport im Blut und führt im schlimmsten Fall zum Ersticken.
 
Bei den Kontrollgängen der Schornsteinfeger wird das Nistmaterial oft eimerweise zutage gefördert. „Die Dohlen werfen Stöcke, Moos, Gras, Papiertaschentücher, Silvesterraketen oder sogar Getränkedosen in den Schornstein hinein – alles, was sie finden können“, berichten die Schornsteinfeger. Das Nest ist so stabil, dass die Schornsteinfeger mit dem Entfernen meistens viel Arbeit haben. Ohne Spezialwerkzeuge läuft nichts: Zum Einsatz kommen sogenannte „Harpunen“, mit Widerhaken besetzte Speerspitzen, um das Material herauszubekommen. Oder es werden schwere Eisenkugeln an der Kehrleine von oben in den Schornstein geworfen, um das Nest nach unten zu drücken. Bei Schornsteinen, die nicht gerade, sondern winkelig gemauert sind, kann das schon einmal ein paar Stunden in Anspruch nehmen.
 
Wenn ein reger Flugbetrieb der Tiere in Schornsteinnähe beobachtet wird und im Schornstein bereits Nistmaterial liegt, sollte unbedingt der zuständige Schornsteinfeger verständigt werden. Der Landesinnungsverband appelliert auch an die intakte Nachbarschaft: „Meistens schaut man auf den Schornstein des Nachbarhauses und nicht auf seinen eigenen“, sagt Jens Wagener. Die Montage eines Dohlengitters ist ein zuverlässiger Schutz. Die Dohle (Coloeus monedula) ist ein über Europa verbreiteter taubengroßer, schwarzer Rabenvogel mit grauem Kopf. Die geschützte Dohle nistet unter anderem gesellig auf Türmen, in Baumhöhlen oder in Schornsteinen. Das Weibchen legt etwa fünf bis sechs Eier.
 

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

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