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INNUNG OSNABRÜCK-EMSLAND
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Innungsversammlung im Dezember

Ehrungen auf der Innungsversammlung der Schornsteinfeger durch den Handwerkskammerpräsidenten in Lingen

Kurz vor Weihnachten fand die Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland in Lingen statt.
Obermeister Gerd Rechtien begrüßte den neuen Handwerkskammerpräsidenten Reiner Möhle, seinen Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt, sowie den Vorgänger Möhles, Peter Voss. Den Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling Heinrich Kauscher, den Obermeister der Schornsteinfegerinnung aus Ostfriesland Friedrich Lüpkes, den Obermeister der Schornsteinfegerinnung Münster, Karl-Heinz van Wesel,  sowie die knapp 90 Kollegen.
 
Einen ganz besonderen Gast konnte Obermeister Rechtien noch begrüßen:
Der Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland Hinrikus Ude aus Lingen ist seit Anfang Dezember Träger des Bundeverdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesverdienstkreuz wurde Ude für sein langjähriges Engagement in der humanitären Hilfe für die Ukraine verliehen. Rechtien, der selber bei der Verleihung durch den Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone dabei war, würdigte in seiner Ansprache die Arbeit Udes auch auf Innungsebene und sein Engagement auf politischer Ebene. Wenn jemand diese Auszeichnung verdient hat dann Hinrikus Ude.
Der Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Dipl.-Ing. Reiner Möhle betonte in seinem Grußwort, dass es für ihn keine bessere Zeit hätte geben können, um als Präsident anzufangen. Seit Juni ist er der neue Handwerkskammerpräsident und 94 Prozent der Mitgliedsbetriebe im Kammerbezirk beurteilten ihre Lage als sehr gut, die Arbeitslosigkeit liege bei zwei Prozent.
Auch wenn man im Jahre 2018 die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge habe steigern können (plus 8,4 Prozent), bleibe es weiterhin problematisch, Facharbeiter und Nachwuchs zu finden, so Möhle weiter. Hier muss das Handwerk weiter am Ball bleiben und gemeinsame Anstrengungen unternehmen um den Bedarf decken zu können.
Der Handwerkskammerpräsident ging in seinem Bericht auf das Ehrenamt im Handwerk ein:
Ein ganz wichtiges Signal der Wertschätzung und die gesellschaftliche Anerkennung des Ehrenamtes ist die Auszeichnung.
 
Folgende Ehrungen durch die Handwerkskammer wurden vorgenommen:
 
25 Jahre Meister im Handwerk
Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Heribert Fischer (Dörpen),Eugen Huber (Osnabrück),Hans-Hermann Jönen (Papenburg),Heinz Thomes (Papenburg), Lars Uffrecht (Schledehausen), Martin Wolf (Georgsmarienhütte).
 
40 Jahre Meister im Handwerk
Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger Rudolf Heinrich Thelen (Haselünne).
Bezirksschornsteinfegermeister in Rente Hermann Küwen.
 
50 Jahre Meister im Handwerk
Bezirksschornsteinfegermeister in Rente Heinz-Gerd Baumann.
 
 
 
Ehrungen vom Zentralinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks und der Handwerkskammer
 
50 Jahre im Beruf
Bezirksschornsteinfeger in Rente Johannes Jansen und Artur Kuhlendahl.
 
60 Jahre im Beruf
Bezirksschornsteinfeger in Rente Heinz Jansen.
 
70 Jahre im Beruf
Bezirksschornsteinfeger in Rente Kurt Eichner.
 
25 Jahre Betriebsjubiläum
Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Helmut Gill (Lengerich), Berthold Zumdohme (Fürstenau).
 
 
Nach den Ehrungen kam ein weiterer Höhepunkt dieser Innungsversammlung:
 
Eine alte Tradition lebt wieder auf
 
Früher war es immer so und in der Innung Osnabrück-Emsland wird es wieder gelebt:
Die frisch ausgelernten Gesellen werden vor der geöffneten Innungslade feierlich im Berufsstand als Schornsteinfeger aufgenommen.
Frank Meyer als Berufsbildungswart der Innung vollzog dieses Ritual jetzt wieder und freute sich besonders, dass dieses Jahr wieder der Landessieger aus der Innung Osnabrück-Emsland kommt. Lars Kröger (Betrieb Mario Esders, Melle) wurde dann sogar beim Bundesentscheid Zweiter.
 
 
Bildlegende Gesellen:
Alle anwesenden Gesellen mit dem Obermeister Rechtien (rechts) und dem Berufsbildungswart Frank Meyer (links). Zweiter von rechts Handwerkskammerpräsident Reiner Möhle. Der fünfte von rechts Landessieger Lars Kröger.
Bildlegende Rechtien / Ude:
Gerd Rechtien und Hinrikus Ude (Bundesverdienstkreuz am Bande)
 

Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen

Bundesverdienstkreuz für Hinrikus Ude

Träger des Bundesverdienstkreuzes ist seit Freitag Hinrikus Ude.
 
Der Name Hinrikus Ude ist untrennbar mit der humanitären Hilfe für die Ukraine verbunden. Dass der Lingener darüber hinaus auch in weiteren Bereichen ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement ist, wurde am Freitag bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes in Lingen deutlich.
 
Die hohe Auszeichnung wurde im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone im Ratssitzungssaal verliehen.
 
Zur Verleihung waren neben der Familie und Freunden, Vertretern des Schornsteinfegerhandwerkes auch weitgereiste Gäste aus der Ukraine angekommen. So waren die Bürgermeister von Juskowzy und von Lanowzy, die Leiterin des medizinischen Sozialzentrums und die Lehrerin Anja Usik als Dolmetscherin beim Festakt in Lingen dabei.
 
Ude ist seit 25 Jahren Organisator zahlreicher Hilfslieferungen in die Ukraine und wird gerne als Motor im ``Freundeskreis der Ukrainefahrer`` bezeichnet. Rechnet man alle Fahrten zusammen könnte man etwa viermal um die Erde fahren.
 
Sich nur für eine Sache stark zu machen, das langte Hinrikus Ude aber nicht. Er engagierte sich jahrzehntelang in der Politik auf Ortsrats- und Stadtratsebene und im berufsständischen Bereich. So wurde er 1997 stellvertretender Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland und 2002 bis 2007 Obermeister der Innung. Nach seinem Ausscheiden als Obermeister wurde Ude zum Ehrenobermeister ernannt. Auch die goldene Ehrennadel der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim für besondere und langjährige Verdienste konnte er schon in Empfang nehmen.
 
Krone zeichnete in seiner Laudatio das Bild eines Menschen, dessen beherzte und zupackende Art, verbunden mit viel Fingerspitzengefühl und einem trockenen ostfriesischen Humor in vielen Bereichen seine Wirkung entfaltete.
 
 
Bildlegende von links nach rechts:
Bild 1: Hinrikus Ude, Oberbürgermeister Dieter Krone
Bild 2: Thomas Wilbers (stv. Obermeister Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland), Gerd Rechtien (Obermeister Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland), Hinrikus Ude, Dieter Krone (Oberbürgermeister), Heinrich Brand (stv. Landesinnungsmeister vom Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks für Niedersachsen)

Praktischer Leistungswettbewerb 2018

Praktischer Leistungswettbewerb der Schornsteinfeger in Niedersachsen

Am 14. und 15. September 2018 fand in der Schornsteinfegerschule in Langenhagen der diesjährige Leistungswettbewerb der Innungssieger auf Landesebene statt.
Von den 8 Innungen in Niedersachsen konnten sich Teilnehmer aus Hannover, Osnabrück-Emsland, Südniedersachsen, Lüneburger Heide, Oldenburg, Ostfriesland und Stade für die Teilnahme qualifizieren.
Am ersten Tag müssen die Teilnehmer in der Praxis eine Abgaswegeprüfung, eine Bundesimmissionsschutzmessung und Kenntnisse in Baustoffkunde, sowie Schornsteinsystemen nachweisen.
Weiterhin wird eine Projektarbeit über Dachskizzen und Belegungsplan den Prüflingen abverlangt.
Am 2. Tag findet der theoretische Teil statt. In einem Kundengespräch/ Fachgespräch müssen die Teilnehmer den richtigen Umgang, auch mit schwierigen Kunden, beweisen.
Teilnehmer:
Kay Helmboldt, Innung Südniedersachsen, (Betrieb Ralf Dormeyer, Oldenrode).
Annika Schmidt, Innung Hannover (Betrieb Ingo Schmidt, Burgdorf).
Lars Kröger, Innung Osnabrück-Emsland (Bertrieb Mario Esders, Melle).
Jonas Melzer, Innung Stade, Betrieb Ricardo Habermann
Max Dorsch Innung Lüneburger Heide, Betrieb Dirk Meyer
Alicia Fuhrmann, Innung Oldenburg, Betrieb Josef Müller
Insa Liebenau, Innung Ostfriesland, Betrieb Reno Janssen
Als Anreiz winken dem Sieger 4 Wochen, dem 2. Sieger 3 Wochen und dem 3. platzierten 2 Wochen kostenlose Meisterschule.
Heinrich Brand, stellvertretender Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks in Niedersachsen, würdigte in einer kleinen Feierstunde die besonderen Leistungen der 7 Kandidaten.
Er betonte ausdrücklich, dass von den insgesamt ca. 8o Lehrlingen in Niedersachsen, die dieses Jahr ausgelernt haben, sie zu den Besten gehören. Deshalb ist auch die Teilnahme am Landesentscheid für alle etwas Besonders. Das Schornsteinfegerhandwerk sorgt für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch mit Kehrgeräten.
Als Landessieger präsentierte Heinrich Brand dann Lars Kröger, Innung Osnabrück-Emsland (Bertrieb Mario Esders, Melle).
Zweiter wurde Kay Helmboldt, Innung Südniedersachsen (Betrieb Ralf Dormeyer, Oldenrode).
Dritter wurde Annika Schmidt, Innung Hannover (Betrieb Ingo Schmidt, Burgdorf).
Brand dankte dem Bewertungsausschuss, sowie Frank-Joachim Weiß (Landesberufsbildungswart) für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen. Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben. Dem Landessieger wünschte er viel Erfolg im November beim praktischen Leistungswettbewerb auf Bundesebene.

Gesellenprüfung 2018

Neue Schornsteinfeger im Innungsbereich

Gesellenprüfung der Schornsteinfeger 2018
Neue Glücksbringer in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland
 
In der letzten Augustwoche fand in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die Gesellenprüfung 2018 statt. Die Theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt.
In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland dürfen sich jetzt 9 junge Männer als Schornsteinfegergeselle bezeichnen.
Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung.
Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im Beisein von Eltern, Ausbildern und Gästen, sowie dem Prüfungsausschuss überreicht.
Obermeister Rechtien betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgen. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch noch mit Kehrgeräten.
Trotz der zur Verfügung stehenden Technik, in Form von Tablets und Smartphones sollten die jungen Gesellen lernen, dass eine gewisse Grundlage an Wissen im Kopf sein muss. Ebenso sollten persönliche Kundengespräche im Vordergrund stehen. Ohne Fort und Weiterbildung geht es mittlerweile auch im Schornsteinfegerhandwerk nicht mehr.
Als bester in der Prüfung schnitt dieses Jahr Lars Kröger (Betrieb Mario Esders, Melle) ab, er wurde Innungssieger. Der Obermeister betonte, dass die 9 einen schönen Beruf erlernt haben, den sie auch noch 50 Jahre ausüben dürfen. Facharbeiter die Ihr Handwerk verstehen werden immer            gebraucht.
Rechtien dankte dem Prüfungsausschuss der Innung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen und Wochen.
Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben.
Er forderte die frischen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.

"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"
 
Auf dem Foto sind die Prüflinge mit dem Prüfungsausschuss der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland zu sehen.
 
Bildlegende von links:
 
Lars Freie (Betrieb: Franz-Georg vor dem Brocke, Bramsche), Simon Thomes (Betrieb Gerrit Meyerhoff, Lathen), Jan Gebken (Betrieb Ingo Vosse, Rhede), Hannes Sandmann (Betrieb Heribert Fischer, Haselünne), Maik Brand (Betrieb Andreas Brand, Spelle) , Leon-Maurice Heger (Betrieb Alois Grafe, Stadt Osnabrück). Lars Kröger (Betrieb Mario Esders, Melle), Jonas Gerdes (Betrieb Martin Wieschebrock, Lingen), Felix Muntel (Betrieb Herrmann Altendeitering, Wietmarschen), Obermeister Gerd Rechtien, Altgeselle Christian Lake, stellv. Altgeselle Ingo Völkers, Berufsbildungswart Frank Meyer.
Im Bild rechts der Innungssieger Lars Kröger aus dem Betrieb von Mario Esders mit dem Prüfungsausschuß und dem Obermeister Gerd Rechtien.

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